E-Zigaretten Glossar

Fachbegriffe rund um die E-Zigarette & das Dampfen

Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema "E-Zigarette" auseinandersetzt, merkt schnell, dass man um eine Vielzahl an Fachbegriffen nicht herum kommt. In unserem E-Zigaretten Glossar erklären wir kurz und verständlich wichtige Fachbegriffe rund um die E-Zigarette und das Dampfen. So bekommen Einsteiger, aber auch Profis einen Überblick und ein besseres Verständnis zu wichtigen Fachbegriffen aus der Dampfer-Szene. 

 

Akku

Der E-Zigaretten Akku liefert die elektrische Energie, die für die Heizwendel einer E-Zigarette benötigt wird und das Liquid im Verdampfer verdampfen lässt. Akkus lassen sich wieder aufladen und können somit mehrfach eingesetzt werden. Bei Akkus für E-Zigaretten handelt es sich meist um Lithium-Ionen-Akkus, die sich durch eine hohe Energiedichte auszeichnen. Wie viel Kapazität ein Akku hat, lässt sich anhand der Milliampere Stunden (mAh) ablesen.

Aroma

Aromen sind geschmackstragende Bestandteile, die zum Mischen von eigenen E-Liquids benötigt werden. Aromen sind in diversen Geschmacksrichtungen verfügbar und können auch miteinander gemischt werden. Bei der Auswahl des richtigen Aromas können Faktoren wie Geschmack oder Intensität berücksichtigt werden. Aromen dürfen niemals pur gedampft werden, sondern müssen stets mit  Liquid Basen gemischt werden.

 

Coil

Der Begriff Coil beschreibt die Spule der E-Zigarette, die von E-Dampfer häufig auch Wicklung genannt wird. Der Coil für E-Verdampfer besteht aus einem Wickeldraht, der zu einer Spule aufgewickelt werden kann. Im Anschluss kann dann spezielle Wickelwatte oder Silikatschnur durch den Coil gezogen werden. Diese transportiert das Liquid aus dem Verdampfer zur Wicklung, die es anschließend verdampfen lässt. Das Liquid kühlt den Coil zugleich und verhindert so das Verbrennen des Liquids.

E-Zigarette

Der Begriff E-Zigarette steht für elektrischebeziehungsweise elektronische Zigarette. Hier findet, anders als bei herkömmlichen Tabakzigaretten, kein Verbrennungsprozess statt. Grundsätzlich bestehen E-Zigaretten aus einem Akku, einem Verdampfer, einem Tank und einem Mundstück. Die E-Zigaretten ähneln heute auch optisch kaum mehr herkömmlichen Tabakzigaretten. Sie sind deutlich größer und verfügen aufgrund der Akkuträger häufig über eine rechteckige Form.

 

Einweg E-Zigaretten

Einweg E-Zigaretten können nur so lange verwendet werden, bis die Batterie oder das enthaltene Liquid verbraucht ist. In der Regel sind die Bauteile fest miteinander verbunden und können daher nicht ausgetauscht werden. Optisch ähneln die meisten Einweg E-Zigaretten einer herkömmlichen Zigarette, da sie deutlich dünner als normale E-Zigaretten sind und an der Zigarettenspitze häufig über aufglühende LEDs verfügen. Sie eignen sich meist nicht für den Umstieg vom Rauchen aufs Dampfen, entwickeln nur wenig Geschmack und erzeugen nur kleine Dampfwolken. 

Epi

Mit Epi ist ein kleiner Behälter für E-Verdampfer Liquids gemeint, dessen Fassungsvermögen zwischen einem und drei Milliliter groß ist. Er verfügt über einen passenden Deckel und kann so sicher verschlossen werden. Epis finden in der Dampfer-Szene insbesondere zur Aufbewahrung, aber auch zur Weitergabe von E-Liquid- und Aromaproben Gebrauch. 

 

Flash

Mit Flash ist ein Druckgefühl in der Lunge und ein Kratzen im Hals gemeint, das beim Inhalieren vom Dampf eines E-Verdampfers entstehen kann. Der Flash einer E-Zigarette ist für viele Dampfer äußerst wichtig, da er zu einem ähnlichen Empfinden wie beim herkömmlichen Tabak rauchen führt. In der Regel entsteht der Flash nur dann, wenn das inhalierte Liquid Nikotin enthält.

Inhalieren

Das Inhalieren beschreibt in der Vape-Szene den Vorgang, bei dem der Dampfer den Dampf der E-Zigarette einatmet. Ursprünglich stammt der Begriff vom lateinischen Begriff "inhalare", was so viel bedeutet wie anhauchen. 

 

Kapazität

Die Akku-Kapazität eines Verdampfers wird in Milliampere Stunden (mAh) angegeben. Umso höher die Kapazität, desto länger können E-Zigaretten bei festgesetzter Leistungsentnahme gedampft werden. Ein Akku mit 1000 mAh beispielsweise liefert über einen Zeitraum von vier Stunden je 250 mAh oder über zwei Stunden je 500 mAh.

Lanyard

Das Lanyard ist ein Hals- bzw. Schlüsselband, an dem E-Zigaretten befestigt werden können, damit sie immer griffbereit sind. In der Regel verfügen die Lanyards über einen dünnen Metallring, der direkt zwischen den Akku und den Verdampfer einer E-Zigarette geschraubt werden kann. Andere Modelle hingegen verwenden einen starken Gummiring, der sich einfach über die E-Zigaretten stülpen lassen.

 

Liquid Basen

Eine Liquid Base ist die Grundsubstanz, die zum Mischen der eigenen E-Liquids benötigt wird. Die Liquid Base bildet die Grundlage des Liquids, dem anschließend Geschmack durch Aromen sowie Nikotin in gewünschter Stärke hinzugefügt werden können. Liquid Basen bestehen in der Regel aus Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glyzerin (VG).

Organic Cotton

Organic Cotton oder auch naturbelassene Baumwolle wird eingesetzt, um das Liquid direkt aus dem Tank der E-Zigaretten zum Verdampfer und damit zum Heizwendel zu führen. Organic Cotton wird eingesetzt, da in dieser E-Zigaretten Wickelwatte keine Chemikalien enthalten sind, die in den Verdampfer gelangen könnten und so gemeinsam mit dem Dampf inhaliert werden.

 

Personal Charging Case

Das Personal Charging Case (PCC) enthält einen Akku. Der sich in der Box befindliche Akku kann vom Dampfer immer mit sich getragen werden. So können E-Zigaretten auch von unterwegs und ganz ohne Steckdose  nachgeladen werden. In vielen Fällen findet im Personal Charging Case auch Platz für weiteres E-Zigaretten Zubehör wie etwa für einen weiteren Verdampferkopf oder für Liquid. 

Pyro

Pyro werden von den E-Dampfern die herkömmlichen Raucher genannt. Der Begriff selbst leitet sich dabei aus dem altgriechischen Wort "pyr" für Feuer ab. Es soll den Verbrennungsprozess beim Rauchen der Tabakzigarette beschreiben, der beim Dampfen einer E-Zigarette nicht stattfindet.

 

Rebuildable Atomizer

Der Coil im Verdampferkopf einer E-Zigarette kann bei einigen Modellen  selbst gewickelt werden. Dabei handelt es sich dann um einen Rebuildable Atomizer (RBA). Er hat den Vorteil, dass er wiederverwendbar ist und der Dampfer langfristig Geld sparen kann. Anfänger bedürfen einige Übung, bis die richtige Technik zum Wickeln gefunden ist. Die Wickeltechnik, die Drahtsorte und der Wickel-Widerstand haben unmittelbaren Einfluss aufden Geschmackund die Dampfentwicklung.

Selbstwickelverdampfer

Bei einem Selbstwickelverdampfer handelt es sich um einen Verdampfer, bei dem der Heizdraht selbst gewickelt wird. Dies hat den Vorteil, dass von Verschleiß betroffene Teile des Verdampfers selbst erstellt und ausgewechselt werden können. Zum Selberwickeln wird neben dem Heizdraht außerdem Trägermaterial benötigt, welches das Liquid an den Heizdraht weitergibt.

 

Starter Kit

E-Zigaretten Startersets, die (fast) alle Komponenten für einen Start ins Dampfen enthalten, nennen sich Starter Kit. Enthalten ist neben der E-Zigarette und dem Akku meist auch ein Verdampfer, ein Mundstück und ein Ladegerät. In einigen Fällen ist sogar ein Ersatzakku oder gar eine zweite E-Zigarette dabei.

Tank

Der Tank ist ein Behälter, in dem das Liquid des Verdampfers gespeichert wird. Ein Verdampfer mit Tank kann wesentlich größere Mengen an Liquid speichern als andere Modelle, die Watte als Trägermaterial nutzen. Durch das meist transparente Design lässt sich die Füllmenge des Liquids problemlos ablesen.

 

Tankomizer

Ein Verdampfer, der mit einem Tank ausgestattet ist, nennt man oft auch Tankomizer. Ist dieser vollständig oder zumindest in Teilen transparent, so ist von einem Clearomizer die Rede.

Temperature Control

Die Temperature Control (TC) eignet sich, um an der Wicklung eine ganz bestimmte Temperatur einzustellen, die während des Dampfens nicht überschritten wird. Hier heizt der Akkuträger die Wicklung so schnell wie möglich auf die gewünschte Temperatur auf und senkt im Folgenden die Leistung. So wird die Temperatur wie gewünscht gehalten. Das hat den Vorteil, dass ein gleichmäßiges Geschmackserlebnis möglich wird. Zudem wird die Sicherheit erhöht, da eine Überhitzung und damit auch das Verbrennen von Liquidträger und Liquid verhindert wird.  

 

Tröpfelverdampfer

Der Tröpfelverdampfer ist ein Verdampfer, der keinen Tank besitzt. Hier wird das zu verdampfende Liquid entweder durch das Öffnen der Verdampferkammer der E-Zigarette auf den Liquidträger oder mittels Drip Tip getröpfelt. Dabei sind ganz besondere Wicklungen möglich, da mehr Platz als in herkömmlichen Verdampfern zur Verfügung steht. So können mit der richtigen Liquid-Zusammensetzung und der entsprechenden Wicklung enorm große Dampfwolken erzeugt werden.

Ultraschallbad

Das Ultraschallbad eignet sich insbesondere für die Reinigung des E-Zigaretten Zubehörs. Die Ultraschallbäder werden von einigen Dampfern auch für das gleichmäßige Durchmischen von E-Liquids beim Selbermischen genutzt.

 

Unterdruckschalter

Der Unterdruckschalter lässt sich in einigen Akkus für E-Verdampfer finden. Er sorgt dafür, dass der Stromkreis nicht - wie gewöhnlich - mittels eines Feuertasters, sondern durch das Ziehen am Mundstückder E-Zigarette geschlossenwird. In diesem Zusammenhang ist oft auch vom Zugsensor die Rede.

Variable Volt

Verfügt ein Akkuträger oder ein Akku über den Variable Volt Modus, kann die ausgegebene Spannung in Volt eingestellt werden. 

 

Variable Watt

Verfügt ein Akku oder ein Akkuträger über den Variable Watt Modus, kann die ausgegebene Leistung in Watt eingestellt werden. Dafür wird der Widerstand der Wicklung von der Elektronik gemessen. Dann errechnet sie ganz automatisch die benötigte Volt Zahl, die für die gewünschte Leistung nötig ist.

Verdampfer

Im Verdampfer wird das eingefüllte Liquid über den Docht zur Wicklung geführt. So kann es verdampfen. Die dafür benötigte Energie liefert der Akku der E-Zigaretten. Grundsätzlich kann zwischen drei verschiedenen Verdampfern unterschieden werden: Fertigverdampfer, Tröpfelverdampfer und Selbstwickelverdampfer.

 

Verdampferkopf

Der Verdampferkopf ist eines der wichtigsten Elemente der E-Zigarette. Mit Hilfe der Heizwendeln wird hier das Liquid erhitzt und verdampft. Verdampferköpfe unterscheiden sich in der Anzahl der Heizdrähte, im verwendeten Trägermaterial und im Widerstand. Bei den Köpfen handelt es sich um Verschleißteile, die ab und an ausgetauscht werden müssen, um bestehende Qualität zu gewährleisten.

Watte

Die Watte wird in der Wicklung häufig als Docht eingesetzt. Sie sorgt dafür, dass das Liquid im Tank in den Verdampferkopf zum Heizwendel gelangt. Direkt im Verdampferkopf befindet sich also normalerweise kein Liquid. Dieses wird nämlich über die Löcher im Verdampferkopf von der Watte angesaugt und von dort aus zum Coil transportiert, wo es letztendlich verdampft. So sollte die verwendete Watte sehr saugfähig sein und leicht zu verarbeiten sein. Auch sollte sie aus gesundheitlichen Gründen keine Chemikalien enthalten.

 

Wicklung

Die Wicklung ist ein anderes Wort für den Coil. Hierbei handelt es sich um die Spule, die sich im Inneren des Verdampfers befindet. Der Heizdraht, der um die Spule gewickelt ist, wird durch den Strom des Akkus im Akkuträger erhitzt und sorgt dafür, dass das Liquid verdampft. Umso länger der Draht ist, desto höher ist auch der elektrische Widerstand.